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Reisen

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Lappland: Winterwunderland

Wer Ruhe, Entspannung und Gastfreundschaft sucht, der liegt in Skandinavien exakt richtig. Genau das suchen wir, nach den positiven Erfahrungen vor drei Jahren, in Finnisch-Lappland fernab vom Alltagsstress wieder.
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Island: Wasser, Feuer, Eis und Lichter

Endlich war es Zeit für den dreiwöchigen Trip nach Island im Spätsommer 2015. Ende August flogen ich und ein Kollege mit Icelandair nach Kevflavik in der Nähe von Reykjavik. Per Mietauto, welches die besten Tage bereits gesehen hatte, fuhren wir dann zuerst zum Einkaufen nach Reykjavik. Die Preise auf dieser Insel lassen einem fast verzweifeln, die Lebensmittel sind teurer als in der Schweiz. Bereits in Reykjavik machte sich bemerkbar, dass Island zu den heutigen Hotspots des Tourismus gehört und dieser Sektor weiter wächst. Mit dem Auto, welches nun voller Proviant und Kameraequipment war, ging es dann gegen den Uhrzeigersinn der Ringstrasse Nr. 1 entlang (Die Reiseroute als Übersicht ganze am Ende des Beitrags): Continue reading

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Dresden: Die Altstadt und der Fluss

Über das Wochenende waren wir zu Besuch bei einer Freundin in Dresden. Mittels Fahrrad erkundeten wir die wunderschöne Altstadt und das Elbufer bis zur Brücke „Blaues Wunder“. Am Abend wird der Terassenweg der Altstadt farbig beleuchtet, was von der gegenüberliegendden Seite oder von einer der drei Brücken eindrücklich anzusehen ist. Am Schluss machten wir einen kurzen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Leider was das Wetter nicht ganz optimal, trotz anfänglichem Regen war aber die Landschaft sehr eindrücklich. Ein Ort, an dem wir gerne im Sommer zurück kehren möchten um noch ein paar Fotos der endlosen Sujets mit imposanten Sandsteinfelsen zu erstellen.
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Panama: Endziel

Panama City
Die Reise von San Jose nach Panama City machten wir per Nachtbus. Wir waren natürlich sehr gespannt, was die 15-stündige Fahrt durch die Nacht so alles zu bieten hat. Im Vorfeld haben wir uns über die gängigen Reiseportale informiert und somit auf Alles vorbereitet. Scheinbar benötigt man für die Einreise in Panama eine Ausreisebestätigung in Form eines Flugtickets. Kurzerhand wurde dazu noch der Flugplan auf das Handy heruntergeladen um dies an der Grenze vorzeigen zu können. Die Fahrt begann dann nicht wie gewünscht um kurz vor Zwölf in der Nacht, zuerst musste noch die Batterie des Buses gewechselt werden. Dazu wurde ein anderer Bus heran gekarrt, Batterie ausgebaut und es konnte mit etwas Verspätung losgehen. Der Bus war zwar top modern, die Sitzabstände aber noch immer nach zentralamerikanischem Standard, einfach ein bisschen wenig Beinfreiheit für mich.
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Costa Rica: Pura Vida

Nach einem kurzen Flug von Guatemala City nach San Jose in Costa Rica haben wir uns zuerst einmal im Hotel gemütlich gemacht. Das Hotel war im gleichen Haus wie die Schweizer Botschaft in einem lebendigen Viertel von San Jose gelegen. Wir hatten zuerst einen Kulturschock, da Costa Rica im Vergleich zu Guatemala ein sehr reiches Land ist und in der Hauptstadt einen amerikanischen Styl hat. Überall gibt es amerikanische Fastfood Ketten, die Leute fahren alle Autos und die Preise sind einiges höher als vorher. Den ersten Sonnenuntergang konnten wir direkt von unserem Eckhotelzimmer aus dem 8. Stockwerk über San Jose geniessen. Den nächsten Tag nutzen wir um wieder mal auszuspannen und unseren Bauch im inbegriffenen Frühstück zu stopfen um anschliessend die vierstündige Fahrt zum Nationalpark Manuel Antonio, der etwas südwestlich von San Jose liegt, in Angriff zu nehmen.
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Guatemala: Vulkane und die Pazifikküste

Panachajel und Lago de Atitlan
Nach einer 5-stündigen Reise von Nebaj nach Panajachel kamen wir heil am Lago de Atitlan an. Wir wussten nicht immer ob alles klappt und ob wir die schnelle gefährliche Fahrt im Microbus von Nebaj nach Quiche überleben werden. Bei den Microbussen geht es ja vorallem darum der erste auf dieser Strecke zu sein und möglichst viele Leute aufzuladen damit Geld kassiert werden kann. Dies führt dann zu jeglicher Missachtung aller Verkehrsregeln und Verkehrszeichen und auch zu lebensmüden Überholmanövern. Wir waren dann froh als es von Quiche mit einem Chickenbus weiter ging, diese sind etwas langsamer dafür unübersichtlicher.
In Panajachel wollten wir uns wiedermal etwas erholen und einfach nur entspannen und uns vor unseren Erkältungen, die wir im kühl/nassen Hochland eingefangen hatten, erholen. Christine war nach dem Trekking stark erkältet und musste wieder zu Energie kommen für den Vulkan Trek welcher für Samstag in Antigua anstand. Wir merkten schnell, dass wir wieder in mehr touristischem Gebiet sind und die Preise für Übernachtung und Essen gestiegen sind. Jeden Abend genossen wir den Sonnenuntergang am Seeufer mit Sicht auf die drei wunderschönen Vulkane, welche den See umringen.
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Guatemala: Maya ruins and the Highlands

Flores
Die Einreise von Belize nach Guatemala verlief recht energisch, bereits an der Grenze warteten die ersten Taxifahrer, die man fast nicht mehr los wurde. Ich war mir das zwar aus Südamerika bereits ein bisschen gewohnt, aber es sind immer diese Momente die den grossen Rucksack noch schwerer machen und man dann froh ist, wenn man endlich in einem Taxi sitzt. Bevor man aber den Einreisestempel im Pass bekommt, wird man vom Beamten höflich für 20 Quetzales Gebühr (Ca. 3 CHF) gefragt, obwohl es diese eigentlich offiziell nicht gibt. Bezahlt geht es ohne Probleme weiter, mit dem Taxi Richtung Stadt. Dort konnten wir ohne Wartezeit einen Collectivo nach Flores besteigen. Die Collectivos sind die billigsten Fortbewegungsmittel für mittlere Distanzen. Jedoch fahren in diesen, meist älteren Toyota Bussen, so viele Personen wie Platz haben und Haltestellen gibt es nach Verlangen. Ich durfte dann bereits die erste Erfahrungen in Sachen Beinfreiheit in Zentralamerika machen. Die Anordnung der Sitzreihen ist eher auf den kleiner gewachsenen MIttelamerikaner ausgelegt. So kommen die drei Stunden fahrt dann wie eine Ewigkeit vor und das Blut fliesst je nach Möglichkeit noch ab und zu bis zu den Zehen. Im Vorbeifahren können wir uns einen ersten Eindruck über die armen Verhältnisse in Guatemala machen. Vor allem die Region El Petén zur Grenze von Belize kommt einem sehr arm vor. Der Grund dazu haben wir dann später von einem einheimischen Guide erfahren. Nach Diktatur und einem 36 Jahren dauernden Bürgerkrieg, welcher erst 1996 endete, wurden in den Maya Regionen um El Petén einige Naturparks gegründet. Den ehemaligen Mayas, die in sehr einfach Verhältnissen im Dschungel lebten, wurde der Lebensraum knapp. So zogen viele südlicher an die Hauptstrasse und leben dort als Bauern in Wellblechhütten. Auch viele andere Personen zieht es immer mehr in die erschlossenen Regionen.
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Südwest USA: Arizona und New Mexico das Land der Verzauberung

Die letzten 3 Wochen gingen rasend schnell vorbei und schon bald fliegen wir nach San Pedro in Belize um unsere Seele am Meer baumeln zu lassen und vor allem die vielen Eindrücke der letzten 4 Monate zu verarbeiten und uns auf neue Abenteuer in Belize und Guatemala vorzubereiten.

Nachdem wir Flagstaff auf der Route 66 verlassen haben, fuhren wir einen kleinen Umweg nach Sedona, was uns viele Male weiterempfohlen wurde. Sedona ist wirklich wunderschön mit den roten Felsen und der grünen Umgebung, jedoch war uns diese Stadt zu touristisch und zu “spirituell” (spiessig). Sedona ist ein Ort wo Energiepunkte zusammenfliessen, deshalb gibt es Heiler etc. en masse. Bekannt ist Sedona auch für den Slide Rock State Park, natürliche Wasserrutschen aus Stein, diese waren leider wegen Flutwarnungen bereits geschlossen.
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Bryce Canyon, Zion and South Rim of the Grand Canyon Nationalpark

Bryce Canyon National Park
Im Bryce Canyon Nationalpark haben wir uns im gemütlichen Fosters Motel niedergelassen, welches in der Nähe des Parkeingangs liegt. Zum Glück ist diser Nationalpark einer der Kleineren und die Scenic Strasse durch den Park ist nur 18 Miles lang. Die meisten Viewpoints mit den Sehenswürdigkeiten um das berühmte Amphitheater mit den imposanten mehrfarbigen Hoodoos, sind aber bereits auf den ersten 4 Miles anzutreffen. Am ersten Abend machten wir uns ein gemütliches Nachtessen beim Sunset-Point in mitten der vielen Touristen. Gegen Dämmerung wird es dann im Park immer ruhiger und die Touristenströme reissen ab. Um diese Tageszeit empfiehlt es sich, sich zum Bryce-Point zu begeben und den Sonnenuntergang zu bestaunen. Wenn das Amphitheater mal im Schatten ist, aber es noch hell genug ist, wirken die Farben intensiver als am Tag. Ohne die direkte Sonneneinstrahlung hat es keine sichtbaren Schatten und die Konturen und Tiefen lassen den Park wie ein Märchenland erscheinen.
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