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Guatemala

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Guatemala: Vulkane und die Pazifikküste

Panachajel und Lago de Atitlan
Nach einer 5-stündigen Reise von Nebaj nach Panajachel kamen wir heil am Lago de Atitlan an. Wir wussten nicht immer ob alles klappt und ob wir die schnelle gefährliche Fahrt im Microbus von Nebaj nach Quiche überleben werden. Bei den Microbussen geht es ja vorallem darum der erste auf dieser Strecke zu sein und möglichst viele Leute aufzuladen damit Geld kassiert werden kann. Dies führt dann zu jeglicher Missachtung aller Verkehrsregeln und Verkehrszeichen und auch zu lebensmüden Überholmanövern. Wir waren dann froh als es von Quiche mit einem Chickenbus weiter ging, diese sind etwas langsamer dafür unübersichtlicher.
In Panajachel wollten wir uns wiedermal etwas erholen und einfach nur entspannen und uns vor unseren Erkältungen, die wir im kühl/nassen Hochland eingefangen hatten, erholen. Christine war nach dem Trekking stark erkältet und musste wieder zu Energie kommen für den Vulkan Trek welcher für Samstag in Antigua anstand. Wir merkten schnell, dass wir wieder in mehr touristischem Gebiet sind und die Preise für Übernachtung und Essen gestiegen sind. Jeden Abend genossen wir den Sonnenuntergang am Seeufer mit Sicht auf die drei wunderschönen Vulkane, welche den See umringen.
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Guatemala: Maya ruins and the Highlands

Flores
Die Einreise von Belize nach Guatemala verlief recht energisch, bereits an der Grenze warteten die ersten Taxifahrer, die man fast nicht mehr los wurde. Ich war mir das zwar aus Südamerika bereits ein bisschen gewohnt, aber es sind immer diese Momente die den grossen Rucksack noch schwerer machen und man dann froh ist, wenn man endlich in einem Taxi sitzt. Bevor man aber den Einreisestempel im Pass bekommt, wird man vom Beamten höflich für 20 Quetzales Gebühr (Ca. 3 CHF) gefragt, obwohl es diese eigentlich offiziell nicht gibt. Bezahlt geht es ohne Probleme weiter, mit dem Taxi Richtung Stadt. Dort konnten wir ohne Wartezeit einen Collectivo nach Flores besteigen. Die Collectivos sind die billigsten Fortbewegungsmittel für mittlere Distanzen. Jedoch fahren in diesen, meist älteren Toyota Bussen, so viele Personen wie Platz haben und Haltestellen gibt es nach Verlangen. Ich durfte dann bereits die erste Erfahrungen in Sachen Beinfreiheit in Zentralamerika machen. Die Anordnung der Sitzreihen ist eher auf den kleiner gewachsenen MIttelamerikaner ausgelegt. So kommen die drei Stunden fahrt dann wie eine Ewigkeit vor und das Blut fliesst je nach Möglichkeit noch ab und zu bis zu den Zehen. Im Vorbeifahren können wir uns einen ersten Eindruck über die armen Verhältnisse in Guatemala machen. Vor allem die Region El Petén zur Grenze von Belize kommt einem sehr arm vor. Der Grund dazu haben wir dann später von einem einheimischen Guide erfahren. Nach Diktatur und einem 36 Jahren dauernden Bürgerkrieg, welcher erst 1996 endete, wurden in den Maya Regionen um El Petén einige Naturparks gegründet. Den ehemaligen Mayas, die in sehr einfach Verhältnissen im Dschungel lebten, wurde der Lebensraum knapp. So zogen viele südlicher an die Hauptstrasse und leben dort als Bauern in Wellblechhütten. Auch viele andere Personen zieht es immer mehr in die erschlossenen Regionen.
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